Bildauflösung
Wir belichten mit einer Auflösung von 4096 x 2731 Pixeln. Dies entspricht etwa 11,2 Megapixeln. Für den ambitionierten Amateur und auch für viele professionelle
Anwendungen sollte das vollkommen ausreichen. Im Folgenden sind einige Kriterien aufgelistet, anhand derer Sie genauer herausfinden können, ob diese Auflösung für Ihre Ansprüche ausreicht.
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Digitalkamera mit weniger als 10 Megapixeln Bildauflösung
In diesem Fall ist die Auflösung Ihrer Bilder in jedem Falle geringer als die Auflösung unseres Belichtungsequipments, die hier angebotene Auflösung reicht also aus.
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Diascans mit weniger als 2800 dpi
Auch in diesem Fall haben Ihre Bilddateien eine geringere Auflösung als unser Belichtungsequipment, die hier angebotene Auflösung reicht also aus.
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Diascans mit mehr als 2800 dpi
Hier wird es komplizierter. Theoretisch können Ihre Bilddateien eine höhere Auflösung haben, als unser Belichtungsequipment. Nun kommt es auf Ihr Filmmaterial,
auf Ihre Objektive, Ihre Bildinhalte und Ihre typischen Vorführsituationen an.
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Ihr Filmmaterial
Typische, normalempfindliche Diafilme für den Amateurbereich (z. B. AGFA CT Precisa / Fuji Sensia / Kodak Elite) liefern bei noch deutlichem Kontrast etwa 60 Linienpaare/mm Auflösungsvermögen.
Dies sind 2160 Linienpaare auf 36 mm Länge (Kleinbildformat entspricht 36 x 24 mm) bzw. 4320 Pixel in Längsrichtung. Damit lösen solche Filme etwas besser auf, als unser Belichtungsequipment.
Der Unterschied ist aber nicht dramatisch, so dass in den meisten Fällen wohl die Regel gelten kann, dass für Scans von solchen Filmen die hier angebotene Auflösung ausreicht.
Anders ist dies für professionelle und entsprechend teuere Diafilme (z. B. Fuji Velvia), die teilweise deutlich höhere Auflösungen ermöglichen. Hier wäre dann das Datenblatt zu bemühen, wobei für
die meisten Anwendungen der Wert für das Kontrastverhältnis 1:1,6 ausschlaggebend ist.
Sie können aber auch folgendes tun: zoomen Sie mit Ihrer Bildverarbeitungsoftware einen feingliedrigen Bildbereich so nah heran, dass sie die einzelnen Pixel sehen können.
Falls sie nun zwischen den einzelnen Pixeln noch klar erkennbare Kontraste erkennen und das Korn des Films noch nicht nennenswert in Erscheinung tritt, erreichen Sie tatsächlich die
Auflösung eben dieser Bilddatei.
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Ihre Objektive
Bei den Objektiven stellt sich immer die Frage, welche optische Auflösung sie tatsächlich erreichen. Hier kann man nur Anhaltspunkte geben:
Günstige Zoomobjektive, womöglich noch mit Brennweitenbereichen von 28-300 mm lösen optisch eher weniger als 10 Megapixel auf.
Hochwertige Festbrennweiten dagegen erreichen viel höhere Werte.
Sie können natürlich auch hier anhand einer genauen Betrachtung Ihrer Bilddateien (wie oben beschrieben) feststellen, ob Sie tatsächlich höher aufgelöste Bilder haben.
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Ihre Bildinhalte
Verschiedene Bildinhalte stellen unterschiedliche Anforderungen an die Auflösung. Landschaftsaufnahmen, speziell am Meer oder z. B. Dünen brauchen eher weniger Auflösung, feingliedrige
Architekturaufnahmen dagegen brauchen schon mal etwas mehr Auflösung. Grundsätzlich kann man sagen: wenn Ihre Bilder dazu verleiten, sich eher zurückzulehnen, um den Gesamteindruck
zu genießen, dann spielt die Auflösung eher eine untergeordnete Rolle. Will man dagegen eher näher heranrücken, um Details zu erkennen, spielt die Auflösung vielleicht tatsächlich eine Rolle.
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Ihre Vorführsituation
Je größer die Leinwand ist und je näher der Betrachter sitzt, umso eher ist er in der Lage, mit dem Auge die Größenordnung einzelner Pixel aufzulösen.
Für das Auflösungsvermögen des normalsichtigen, menschlichen Auges wird allgemein angegeben, dass zwei Punkte in einem Winkelabstand von 2 Winkelsekunden noch getrennt wahrgenommen werden können.
Dies ist gleichbedeutend mit einer Pixelgröße von 1 Winkelsekunde, was bei 3,5 m Leinwandabstand des Betrachters etwa einem mm entspricht. Damit also bei 3,5 m Abstand ein einzelnes Pixel noch erfasst
werden kann, müsste das Dia mit 4096 Pixeln Breite auf eine Breite von über 4 m projiziert werden! Bei großen Leinwänden, z. B. 1,80 m Breite müssten Sie also schon bis auf 2 m heranrücken, um die hier
angebotene Auflösung mit dem Auge noch erfassen zu können. Sitzen Sie weiter weg, brauchen Sie keine höhere Auflösung.
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Wir hoffen, mit diesen Betrachtungen zum Verständnis zum Thema Auflösung beigetragen zu haben. Noch ein abschließender Hinweis: seien Sie kritisch, falls Sie Angebote mit hohen
Auflösungen von z. B. 8192 x 5460 Pixeln sehen, die auf normale Amateurfilme belichtet werden. Hier sollte es dann schon ein hochwertiger Film sein, sonst ist am Ende der Film gar nicht in
der Lage, die Auflösung des Belichters abzubilden.
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Seitenverhältnis
Kleinbilddias haben eine Fläche von 36 x 24 mm. Daraus ergibt sich ein Seitenverhältnis von 3:2. Falls Sie eingescannte Dias verwenden und nicht in der Bildverarbeitung Ihre
Bilddateien auf ein anderes Seitenverhältnis beschnitten haben, oder wenn Sie eine Digitalkamera verwenden, die Bilder mit einem Seitenverhältnis von 3:2 erzeugt
(die meisten digitalen Spiegelreflexkameras), können diese Dateien ohne weiteres so belichtet werden. Andernfalls gibt es die folgenden Möglichkeiten:
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Mit Ihrer Bildverarbeitungssoftware
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Zuschneiden
Schneiden Sie Ihre Bilddateien so zu, dass die längere Seite die 1,5-fache Pixelzahl der der kürzeren Seite hat. Also z. B. 3000 x 2000.
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Schwarze Ränder einsetzen
Setzen sie an der zu kleinen Seite gleich große, schwarze Bereiche an, so dass sich ein Seitenverhältnis von 3:2 ergibt. Haben sie z. B. eine Ausgangsdatei mit 2000 x 1500 Pixel,
dann ergänzen Sie sie so, dass sie danach ein Format von 2250 x 1500 Pixel aufweist. Beachten Sie aber bitte: Schwarz wird bei einem Dia nie ganz schwarz. Sie werden also immer die
hinzugefügten, schwarzen Flächen etwas heller sehen, als den Diarahmen. Deshalb ist zu raten, die Bilder besser zuzuschneiden!
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Auf unserer Website
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Zuschneiden
Durch die Option Zuschneiden wird Ihr Dia automatisch so zugeschnitten, dass es in den Diarahmen genau hinein passt. Sie können dabei mit den Schiebern das Bild so im Rahmen zurechtschieben,
dass Sie möglichst nichts wichtiges abschneiden. Probieren Sie es einfach aus! Aber beachten Sie: falls Ihre Bilddatei nur ganz knapp das Seitenverhältnis von 3:2 verfehlt, werden Sie kaum
einen Effekt erkennen, wenn Sie das Bild verschieben. Lassen Sie es dann am besten einfach in der Mitte stehen.
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Ränder akzeptieren
Auch auf unserer Website steht Ihnen die Option offen, mit schwarzen Rändern zu ergänzen. Beachten Sie aber bitte: Schwarz wird bei einem Dia nie ganz schwarz. Sie werden also immer die
hinzugefügten, schwarzen Flächen etwas heller sehen, als den Diarahmen. Deshalb ist zu raten, die Bilder besser zuzuschneiden!
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Ungewollte Vergrößerung von Scans von gerahmten Dias
Vorsicht: Falls Sie gerahmte Dias eingescant haben, werden die belichteten Dias etwas größer werden, als die Orginale. Dies liegt daran, dass das Diarähmchen beim Scannen einen kleinen
Bereich des Originals abdeckt, d. h. dass Ihre Bilddatei nur etwa 34 x 23 mm Ihres Dias umfasst. Diese Bilddatei wird dann aber auf 36 x 24 mm belichtet. Somit ergibt sich automatisch eine leichte
Vergrößerung und am Rand geht ein kleiner Bereich verloren, der jetzt vom Rähmchen verdeckt wird. Normalerweise ist dieser Effekt vernachlässigbar. Falls Sie dies aber verhindern wollen, müssen Sie einen dünnen, schwarzen Rand um
Ihre Bilddatei herum ergänzen. Wie breit der sein muss, kann nicht allgemeingültig beantwortet werden, das hängt von Ihren Rähmchen ab. Sie müssten also entweder selbst rechnen oder Sie kontaktieren uns, wir helfen Ihnen dann weiter.
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